Wenn Daten kompromittiert werden, können sensible Kundendaten, z. B. Kreditkartendaten, Passwörter und andere Informationen, anhand derer Personen identifiziert werden können (Personally Identifiable Information, PII), aus dem Datenspeicher einer Anwendung an die Öffentlichkeit gelangen. Angreifer nutzen oft mehrere Angriffsvektoren, z. B. DNS-Spoofing, Ausspähen von Daten bei der Übertragung, Brute-Force-Anmeldeversuche oder böswilliges Ausnutzen von Nutzlasten, bei ihren Versuchen, Kundendaten zu kompromittieren.
Die durchschnittlichen Gesamtkosten bei einem Missbrauch von Kundendaten betrugen $141 pro verlorenem Datensatz und in den USA verursacht der Missbrauch von Kundendaten pro Fall im Durchschnitt Kosten in Höhe von 2017, Millionen. Durch die erhöhte Aufmerksamkeit von Behörden und Medien müssen Unternehmen selbst bei einer geringfügigen Kompromittierung von Kundendaten mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Zu den geschäftlichen Auswirkungen zählen etwa der Verlust von Kunden, entgangene Umsätze, Vertrauensverlust, negative Auswirkungen auf den Ruf der Marke oder behördliche Sanktionen.
Websites und Anwendungen benötigen die Stabilität und Intelligenz eines skalierbaren Netzwerks, um die raffiniertesten und neuesten Angriffe abwehren zu können. Der Schutz vor Bedrohungen sollte die Leistung durch sicherheitsbedingte Latenzen nicht beeinträchtigen. Sicherheitsservices müssen zudem einfach zu konfigurieren sein, um Fehlkonfigurationen zu beseitigen, die neue Schwachstellen verursachen.
Ein kompromittierter DNS-Eintrag oder „vergifteter Cache“ kann dazu führen, dass arglose Besucher durch eine verfälschte Antwort vom DNS-Server auf die Website eines Angreifers umgeleitet werden. Auf diese Weise können Cyberkriminelle die Anmeldedaten von Benutzern stehlen und legitime Konten übernehmen.
DNSSEC verifiziert DNS-Einträge anhand von kryptografischen Signaturen. DNS-Resolver können sicherstellen, dass die angeforderten Informationen von einem autoritativen Nameserver und nicht etwa einem Man-in-the-Middle-Angreifer stammen, indem sie die zu dem jeweiligen Datensatz gehörende Signatur überprüfen.
Angreifer können unverschlüsselte Kundensitzungen abfangen oder „ausspähen“, um sensible Kundendaten, darunter auch Anmeldedaten wie Passwörter oder Kreditkartennummern, zu stehlen.
Schnelle SSL/TLS-Verschlüsselung am Rand des Cloudflare-Netzwerks, automatisierte Zertifikatsverwaltung und Unterstützung der aktuellen Sicherheitsstandards ermöglichen eine sichere Übertragung sensibler Kundeninformationen, bei der keine Datenlecks zu befürchten sind.
Bei sogenannten Wörterbuchangriffen werden automatisch Anmeldedaten in großen Mengen gesendet, um sich gewaltsam Zugang zu einer passwortgeschützten Seite zu verschaffen.
Cloudflare bietet eine engmaschige Kontrolle durch Durchsatzbegrenzung, um schwer erkennbare Angriffe am Netzwerkrand aufzuspüren und zu blockieren. Dazu werden benutzerdefinierte Regeln angewandt, die Anfrage-Schwellenwerte, Timeout-Zeiten und Statuscodes festlegen.
Schützen Sie Internetwebsites vor böswilligem Traffic, der auf Netzwerk- und Anwendungsebene abzielt. So können Sie Verfügbarkeit und Performance sicherstellen und gleichzeitig die Betriebskosten eindämmen.
Verhindern Sie, dass schädliche Bots durch Content Scraping, betrügerische Kaufvorgänge und die Übernahme von Konten Internetwebsites schädigen.
